Archiv - Veranstaltungen 2021 EUROPoint Ostalb
Hier finden Sie Informationen zu Veranstaltungen im Jahr 2021 des EUROPoint Ostalb:
11.02.2021: PechaKucha Sessions zum europäischen Notruf-Tag: Gaffer, Gewalt, Rettungsgasse – Was passiert, nachdem Du die 112 gewählt hast?
Die europaweite Notrufnummer 112 gibt es mittlerweile seit 30 Jahren. Sie ist ein Erfolgsbeispiel dafür, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene den Bürgerinnen und Bürgern bringt. Um die Notrufnummer 112 bekannter zu machen, wurde der jährliche Euronotruftag am 11.02. ins Leben gerufen. Aus diesem Anlass haben der EUROPoint Ostalb und Pecha Kucha Aalen am Donnerstag, 11. Februar 2021, online um 17:00 Uhr zu einer Pecha Kucha Sessions eingeladen.Nach dem Prinzip "20 x 20", also 20 Folien in jeweils 20 Sekunden, präsentierten Funktionsträger der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes Ihre Beiträge zum Thema "Gaffer, Gewalt, Rettungsgasse – Was passiert, nachdem Du die 112 gewählt hast?". Die Referenten waren Kreisbrandmeister Otto Feil für die Feuerwehr, Thomas Maile für die Polizei, Franziska Ascher und Nils Bauer für den Rettungsdienst. Die Referenten haben ihre Eindrücke und Erfahrungen zum Europäischen Notruf 112 in Bildern und Worten zusammengefasst, um dafür zu sensibilisieren, mit welchen Problemen die Blaulichtorganisationen mitunter zu kämpfen haben, nachdem die Europäische Notrufnummer gewählt wurde und sie vor Ort Hilfe leisten wollen.
Moderiert wurde die Pecha Kucha Sessions vom Aalener Pecha Kucha-Organisator Thomas Maile und Ulrike Schilling vom EUROPoint Ostalb.
26.02.2021: Europaweit bewerben leicht gemacht mit dem Europass
Online-Vortrag des EUROPoint Ostalb in Kooperation mit dem Nationalen Europass Center (NEC) auf der Ausbildungs- und Studienmesse am 26. Februar 2021, 11:00 Uhr.Das neue Europass-Portal der EU-Kommission ist eine Online-Plattform rund um das Thema Lernen und Arbeiten in Europa. Herzstück dieses neuen Angebots ist das sogenannte e-Portfolio, ein persönliches Profil, in dem Nutzerinnen und Nutzer Angaben zu ihrem Bildungsweg und Werdegang dokumentieren und relevante Dokumente speichern können.
Auf der Basis dieses Profils ist es möglich, mit wenigen Klicks aussagekräftige Bewerbungen zu erstellen. Außerdem ist über das Europass-Portal die Suche nach passgenauen Jobs und Lernangeboten in ganz Europa möglich. Unter dem Motto "Europaweit bewerben leicht gemacht mit dem Europass" stellte eine Vertreterin des Nationalen Europass Centers Deutschland das Portal vor und präsentierte Anwendungsbeispiele. Im Anschluss an den Vortrag konnten Fragen gestellt werden.
Flyer und Broschüren zum neuen Europass sind kostenlos erhältlich und liegen im Landratsamt in Aalen am Informationsstand des EUROPoint Ostalb im Foyer und in Schwäbisch Gmünd (Haußmannstraße 29) zum Mitnehmen bereit. Ebenfalls bietet der EUROPoint Ostalb eine große Auswahl weiterer Broschüren rund um das Thema Europa an.
Weitere Informationen zum neuen Europass gibt es unter www.europass-info.de/.
18.03.2021: Next Generation EU - Europas Antwort auf die Corona-Rezession
Der EUROPoint Ostalb hat am Donnerstag, 18. März 2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr zum Online-Vortrag "Next Generation EU – Europas Antwort auf die Corona-Rezession" eingeladen. Referent war Prof. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg. Die Online-Veranstaltung wurde von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.18.04.2021: 100 Tage Präsident Biden: Folgen für Europa
Der EUROPoint Ostalb in Kooperation mit der Hochschule Aalen haben am Mittwoch, 28. April 2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr zum Online-Vortrag "100 Tage Präsident Biden: Folgen für Europa" eingeladen. Referent war Prof. Dr. Stephan Bierling, Professor für Internationale Politik mit dem Schwerpunkt transatlantische Beziehungen an der Universität Regensburg. Nahezu 300 Interessierte verfolgten die Ausführungen von Prof. Dr. Bierling. Die Online-Veranstaltung wurde von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.In den vier Regierungsjahren von Donald Trump verschlechterten sich die transatlantischen Beziehungen massiv. Der Wahlsieg Joe Bidens wurde deshalb in Europa mit großer Erleichterung aufgenommen. Der Vortrag ging den Fragen nach, welche Schwerpunkte der neue Mann im Weißen Haus in seiner Europa- und Deutschlandpolitik setzt, ob er das angeschlagene Verhältnis reparieren kann und was auf dieser Seite des Atlantiks getan werden muss, um die Partnerschaft wiederzubeleben.
Prof. Dr. Stephan Bierling kommentiert und analysiert häufig die amerikanische Innen- und Außenpolitik und das deutsch/europäisch-amerikanische Verhältnis in Zeitungen, Radio und Fernsehen.
19.04.2021: 12. KlimaFORUM OSTALB fand online statt
Der EUROPoint Ostalb und das EKO-EnergiekompetenzOstalb e.V. luden zum 12. KlimaFORUM als Online-Veranstaltung ein. Dieses Jahr wurde der Fokus auf die erneuerbaren Energien im Ostalbkreis, in Deutschland und in Europa gerichtet.Landrat Dr. Bläse freute sich, dass viele Interessierte online an der kostenfreien Veranstaltung teilnahmen.
Am 7. Oktober 2020 hat das Europaparlament das EU-Klimaziel bis 2030 deutlich verschärft. Die Abgeordneten entschieden sich mehrheitlich dafür, den Ausstoß von Treibhausgasen um 60 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Dieser Beschluss befeuert die EU-Kommission bei ihrem "Green Deal" für Europa, der einen kompletten Umbau der Energieversorgung vorsieht, so dass unter Einbindung der Industrie, der Landwirtschaft und des Verkehrs letztendlich Europa bis 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent werden soll.
Bekräftigt wird dieses Ziel durch den europäischen Klimapakt, der darauf abzielt, alle Bürger*innen in Maßnahmen für unser Klima und unsere Umwelt einzubinden. Er dient ebenso der Information, der Inspiration und bietet die Möglichkeit zum Austausch, zur Mitgestaltung und zur Zusammenarbeit. Aus dem im Oktober 2020 in Kraft getretenen Gesetz zur Weiterentwicklung des Klimaschutzes in Baden-Württemberg ist ersichtlich, dass wirksamer Klimaschutz nur mit einer nachhaltigen Energieversorgung unter Nutzung und Ausbau von erneuerbaren Energieträgern möglich ist. Der Ostalbkreis unterstützt die internationalen und nationalen Klimaschutzziele und trägt aktiv zur Erreichung dieser Ziele bei.
Im Rahmen des 12. KlimaFORUM OSTALB wurde der Fokus auf die erneuerbaren Energien gerichtet, die auch im Ostalbkreis durch Wind- und Wasserkraft, durch Bio- und Solarenergie ein stetig wachsender Anteil unserer eigenen Energieversorgung sind.
Mit seinem Impulsvortrag zeigte Herr Dr. Joachim Nitsch, Energieexperte und ehemaliger Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., auf, wie der Ausbau der erneuerbaren Energien zu einem wirksamen Klimaschutz in Baden-Württemberg beitragen kann und muss.
Anschließend berichtete Frau Prof. Dr. Martina Hofmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Erneuerbare Energien an der Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft, über ihre Erkenntnisse, warum die Energiewende durch Hemmnisse beim Ausbau der erneuerbaren Energien stockt.
In Anschluss an die Impulsvorträge konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Fragen-Tool ihre Fragen an den/die Referenten/Referentin stellen.
Zum Beitrag "12. KlimaFORUM OSTALB" auf YouTube
06.05.2021: EU-PubQuiz Baden-Württemberg
Der EUROPoint Ostalb und die weiteren baden-württembergischen Europe Direct Zentren in Friedrichshafen, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm sowie das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg veranstalteten am Donnerstag, 6. Mai 2021, online um 18:00 Uhr ein virtuelles EU-PubQuiz. Bei dem EU-PubQuiz konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen online ihr Wissen über Europa und alles, was damit zusammenhängt, unter Beweis stellen. Es ging bei den Fragen quer durch Baden-Württemberg und damit durch das Herz Europas. Fast 80 Interessierte nahmen an dem kostenlosen Online-Quiz teil und konnten attraktive Preise gewinnen.09.05.2021: Europawoche 2021 und Europatag am 9. Mai 2021
In ganz Europa wird im Mai die Europawoche gefeiert, so auch im Ostalbkreis. Anlässlich des Europatag am 9. Mai 2021 informiert Landrat Dr. Bläse über den Stellenwert Europas für den Ostalbkreis in einer Videobotschaft:Zur Videobotschaft auf YouTube
Die Vertretung der Europäischen Kommission und das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland streamen am Sonntag, dem 9. Mai, live drei spannende Diskussionsrunden aus dem Europäischen Haus in Berlin. Diskutiert mit über den Green Deal (10:00-11:00 Uhr), Digitalisierung (11:30-12:30 Uhr) und Europa in der Welt (13:00-14:00 Uhr):
GREEN DEAL (10:00-11:00 Uhr) - Video auf YouTube
DIGITALISIERUNG (11:30-12:30 Uhr)- Video auf YouTube
EUROPA UND DIE WELT (13:00-14:00 Uhr) - Video auf YouTube
10.05.2021: Online-DOKULIVE-Veranstaltung "GREEN NEW EUROPE - Kann die EU das Klima retten?"
In seiner neuen DOKULIVE online Produktion "Green New Europe – kann die EU das Klima retten?" bringt der Mainzer Politologe Ingo Espenschied Klarheit in die unübersichtliche Debatte. Jenseits von ideologischer Parteinahme, ausgewogen und wissenschaftlich fundiert gibt er dem Zuschauer eine klare Orientierung, um sich in der aktuellen Diskussion zurechtzufinden und Entscheidungen treffen zu können. Wie ist der aktuelle Stand der Wissenschaft? Wer sind die größten Verursacher des Klimawandels? Welche Lösungsansätze sind überhaupt vielversprechend: Verzicht, Marktanreize oder technische Innovationen? Wo sind ihre Vor- und Nachteile? In diesem Zusammenhang nimmt Espenschied den "Green Deal“ der Europäischen Union kritisch unter die Lupe. Medienwirksam von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Dezember 2019 vorgestellt, soll durch das Konzept des "Green Deals" Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Erde werden.An dieser online-DOKULIVE-Veranstaltung nahmen über 600 Schülerinnen und Schüler aus 3 verschiedenen Gymnasien des Ostalbkreises (Hans-Baldung-Gymnasium und Parler-Gymansium beide Schwäbisch Gmünd und das Schubart-Gymnasium in Aalen) teil.
20.05.2021: Virtueller Besuch des EU-Parlaments in Brüssel sowie Bürgersprechstunde mit Rainer Wieland MdEP
Online-Kooperationsveranstaltung des EUROPoint Ostalb mit der vhs AalenDer EUROPoint Ostalb und die vhs Aalen haben am Donnerstag, 20. Mai 2021 um 14:00 Uhr zu einem virtuellen Besuch des EU-Parlaments in Brüssel eingeladen. Auch bestand im Anschluss an den "virtuellen Rundgang" die Möglichkeit einer Bürgersprechstunde mit Rainer Wieland MdEP, dessen Betreuungsgebiet den Regierungsbezirk Stuttgart und somit auch den Ostalbkreis und die Region Ostwürttemberg umfasst. Rainer Wieland ist Vizepräsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Landesgruppe der CDU-Abgeordneten aus Baden-Württemberg. Über 250 Interessierte meldeten sich zu diesem kostenlosen Online-Besuch an!
Das Europäische Parlament mit offiziellem Sitz in Straßburg ist das Parlament der Europäischen Union. Seit 1979 wird es alle fünf Jahre in allgemeinen, unmittelbaren, freien, geheimen aber nicht gleichen Europawahlen von den Bürgerinnen und Bürgern der EU gewählt. Somit ist das Europäische Parlament das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union und die einzige direkt gewählte supranationale Institution weltweit. Das EU-Parlament ist der legislative Arm der Europäischen Union. Derzeit vertreten 705 Europaabgeordnete die 27 Mitgliedstaaten. Das EU-Parlament entscheidet gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Union über den EU-Haushalt und die Gesetzgebung. Im Laufe des "virtuellen Rundgangs des EU-Parlaments in Brüssel" durch den Besucherdienst des EU-Parlaments erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie das EU-Parlament arbeitet, welche Aufgaben und welche Macht es hat. Viele Fragen wurden im Rahmen der anschließenden Bürgersprechstunde an Rainer Wieland MdEP gestellt.
07.06.2021: Grundwert Rechtsstaatlichkeit -Quo Vadis-
In einer hybriden Veranstaltung griff der EUROPoint Ostalb am 07. Juni 2021 das Thema "Grundwert Rechtsstaatlichkeit -Quo Vadis-" auf. Viele Interessierte verfolgten die Veranstaltung online, die Referenten und die Moderatorin nahmen unter besonderen Hygiene- und Abstandsbedingungen vor Ort im Landratsamt teil. Für die Impulsvorträge konnten Dr. Andreas Holzwarth, Präsident des Landgerichts Ellwangen sowie Prof. Dr. Jan Bergmann, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg und Honorarprofessor für Europarecht an der Universität Stuttgart, gewonnen werden. In seiner Begrüßung erläuterte Landrat Dr. Joachim Bläse, dass sich die Mitgliedsländer der Europäischen Union auf gemeinsame Werte, zu denen Grundrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gehören, stützen. Er führte weiter aus, dass die EU eine Rechtsgemeinschaft ist, in der sowohl jeder Einzelne als auch die Mitgliedstaaten darauf vertrauen müssen, dass das europäische Recht Geltung hat. Vieles kann jedoch nur funktionieren, wenn es Rechtssicherheit gibt und rechtsstaatliche Standards gewahrt werden. Der Landrat zeigte auf, dass die Achtung der Rechtsstaatlichkeit von wesentlicher Bedeutung ist, wenn es gilt Gleichheit vor dem Gesetz zu gewährleisten und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen in den Staat zu wahren. Die Rechtsstaatlichkeit ist kein abstrakter Begriff, sondern sie hat konkreten Einfluss auf das Leben aller Bürgerinnen und Bürger. Alle Mitglieder einer Gesellschaft sind gleichermaßen an Recht und Gesetz gebunden und unterliegen der Kontrolle unabhängiger und unparteiischer Gerichte."Der deutsche Rechtsstaat - Inhalt und Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger" war der Titel des Impulsvortrags von Dr. Holzwarth. Daran anschließend referierte Prof. Dr. Bergmann über "Die Bewahrung der EU-Grundwerte und des Rechtsstaats in den Vereinigten Staaten von Europa".
Live aus Straßburg wurde zu der Publikumsdiskussion Rainer Wieland MdEP, Vizepräsident des Europäischen Parlaments zugeschaltet. Gekonnt moderiert wurde die Veranstaltung von Katja Vonhoff, Mitglied im TEAM EUROPE Rednerpool der Europäischen Kommission. Fragen zu Ahndungsmöglichkeiten bei Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit, insbesondere bei Ungarn und Polen, zum Rechtsstaatsmechanismus sowie Vermittlung der Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit gegenüber den Jugendlichen durch die EU wurden gestellt.
30.06.2021: 68. Europäischer Schülerwettbewerb
Trotz Corona haben 202 Schülerinnen und Schüler aus 10 Schulen des Ostalbkreises am 68. Europäischen Wettbewerb unter dem Motto "Digital EU - and You?!" teilgenommen und einen Preis auf Bundes-, Landes- oder Kreisebene gewonnen. Die Preisverleihung fand im Forum in Hüttlingen statt.Es konnten zwei Bundespreise verliehen werden.
Im Rahmen der Feier gab es eine Luftballonaktion, die Musik-AG und die Schulband der Alemannenschule präsentierten sich mit einer Show und einem selbst komponierten Song.
24.07.2021: Großer Europa-Aktionstag in Schwäbisch Gmünd
Anlässlich seiner erneuten Prämierung als EUROPE DIRECT Informationszentrum und in Kooperation mit dem Kulturbüro Schwäbisch Gmünd lud der EUROPoint Ostalb am Samstag, 24. Juli 2021 von 9:30 bis 12:30 Uhr zu einem Europa-Aktionstag auf dem Johannisplatz in Schwäbisch Gmünd ein.Kern des Aktionstags war ein Marktplatz der Europaakteure, der zeigte, wie vielfältig Europa im Ostalbkreis ist. Ausstellungen, Spiele und Diskussion machten Lust auf die Europäische Union. So konnte beim Stand der VHS Schwäbisch Gmünd europäische Wortschätze erkundet werden. Die eule gmünder wissenswerkstatt machte mit kleinen Mitmach-Angeboten Technik erlebbar. Und auch die Gmünder Feuerwehr rückte mit einem Fahrzeug aus, um auf den EU-weiten Notruf 112 aufmerksam zu machen. Mit einer Virtual Reality Brille, die zeigt, wie eine Welt ohne Bienen wäre, Gewinnspielen und einer Meinungsumfrage zur Konferenz zur Zukunft Europas lockte der Stand des EUROPoint Ostalb. An weiteren Ständen stellten regionale Akteure europäische Förderprogramme und deren Nutzen vor Ort vor.
Begleitet wurde der Marktplatz der Europaakteure von einem bunten Bühnenprogramm.
Um 9:30 Uhr wurde der Aktionstag durch Landrat Dr. Joachim Bläse und Oberbürgermeister Richard Arnold eröffnet. Anschließend berichteten die Europaabgeordneten Evelyne Gebhardt, Andreas Glück und Rainer Wieland von aktuellen Entwicklungen aus Brüssel. Um 10:45 Uhr liefern sich Landrat und Oberbürgermeister ein spannendes Europa-Quizduell. Von Seiten der Europäischen Kommission stellte Renke Deckarm die Konferenz zur Zukunft Europas vor. Um 11:45 Uhr warf zudem Sprachjongleur Ernst Mantel einen augenzwinkernden Blick von Schwaben nach Europa.
Umrahmt wurde das Bühnenprogramm von der Gmünder Musikschule und dem Ensemble Tre Colori mit heiterer Straßenmusik. Gerburg Maria Müller führte als Moderatorin durch das Programm.
07.10.2021: Chance Ausland - Infoveranstaltung für Schülerinnen und Schüler und Azubis
Der EUROPoint Ostalb und das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Aalen bot Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden und Ausbildungsbeauftragten von interessierten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in einer gemeinsamen Online-Veranstaltung die Möglichkeit, sich über Auslandsaufenthalte verschiedenster Art zu informieren.Rund 40 Teilnehmer waren jeweils zu fünf Vorträgen folgender Institutionen online:
- Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
- Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
- American Institute for foreign study (AIFS)
- Nationale Agentur Bildung für Europa BiBB
- Nationales Europass Center
09.10.2021: Europa auf dem Wochenmarkt
Der EUROPoint Ostalb stellte am 9. Oktober 2021 das Mitmachprojekt "Konferenz zur Zukunft Europas" auf dem Aalener Wochenmarkt vor. In der Nähe des Rathausbrunnens konnten sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Stand des EUROPoints darüber informieren, wie ihre Meinung auch auf EU-Ebene Gehör findet.Die Konferenz zur Zukunft Europas ist eine einzigartige Gelegenheit den künftigen Kurs der Europäischen Union mitzugestalten. Sie bietet die Möglichkeit, Ideen zu verschiedenen Themenschwerpunkten sehr direkt in Brüssel zu platzieren. Die Teilnahme ist auf der Website futureu.europa.eu möglich. Zur aktiven Beteiligung auf der Plattform ist eine Registrierung notwendig, doch auch ohne Anmeldung kann man sich von den Ideen und Veranstaltungen der Teilnehmenden inspirieren und motivieren lassen.
18.10.2021: Erntedank, Erntezank - Bringt die EU Landwirtschaft, Naturschutz und Lebensmittelsysteme nachhaltig zusammen?
Dieser Frage ging am Montag, 18.10.2021 eine Podiumsdiskussion des EUROPoint Ostalb im Landratsamt in Aalen nach.Ende Juni einigten sich die europäischen Institutionen auf eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP). In seiner Begrüßung wies Landrat Dr. Joachim Bläse darauf hin, dass mit der neuen GAP mehr Umweltschutz verwirklicht werde, diese aber gleichzeitig den Landwirten im globalen Wettbewerb auch hohe Anforderungen auferlege.
Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte in ihrer Einführung dar, dass zukünftig ein deutlich höherer Teil der Gelder für Landwirte an umweltfreundliche Maßnahmen geknüpft sein wird. Die neue GAP gehe dabei Hand in Hand mit dem baden-württembergischen Biodiversitätsstärkungsgesetz, das zeige, dass Landwirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sind. Viele Umweltmaßnahmen, die mit der neuen GAP nun europaweit gelten, seien in Baden-Württemberg schon heute Standard, so dass die Reform zu einer Angleichung von Produktionsbedingungen führe. Bei Lebensmitteln aus Baden-Württemberg handele es sich um Top-Produkte in höchster Qualität und mit hohen Umweltstandards.
In der anschließenden Diskussion verdeutlichte Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim, dass rund die Hälfte des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe aus europäischen Agrarsubventionen stamme. Diese Abhängigkeit zeige auch, dass man in der Landwirtschaft heute nicht mehr von der Produktion alleine leben könne. Er kritisierte dabei die Marktmacht der vier großen Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, die der Landwirtschaft ihre Bedingungen auferlegen würden.
Hier hakte Robert Gampfer, Referent für Umwelt und Landwirtschaft von der Europäischen Kommission in Berlin, ein: Die Europäische Kommission mache sich mit der Strategie "Vom Hof auf den Tisch" daran, das Lebensmittelsystem zu modernisieren und insbesondere die Position der Landwirtschaft im Marktgefüge zu stärken. Er verdeutlichte zudem, dass die EU-Agrarsubventionen ein Ausgleich der Leistung der Landwirte für mehr Biodiversität seien – eine Dienstleistung, die über den freien Markt nicht vergütet werde.
Professorin Dr. Christine Wieck von der Universität Hohenheim erklärte, dass die Lebensmittelpreise am Weltmarkt gebildet würden und die Landwirte für den Lebensmitteleinzelhandel quasi austauschbar seien. Die deutschen Konsumenten seien im Vergleich besonders für Tierwohl und Umweltschutz sensibilisiert. Diese gesellschaftlichen Strömungen nehme zunehmend der Einzelhandel auf und bestelle die entsprechenden Produkte, worauf insbesondere die deutsche Landwirtschaft reagieren müsse – wobei der Handel eventuellen Mehrbedarf aus andere Ländern mit weniger hohen Standards zukaufe.
Angesichts dieses hohen Einflusses des Lebensmittelhandels auf den Verdienst und die Produktionsbedingungen der Landwirte appellierte Ministerialdirektorin Puchan an die Verbraucherinnen und Verbraucher, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und regional einzukaufen. Nur so wisse man, was man auf dem Teller habe und sorge für Wertschöpfung direkt vor Ort.
Die Fragen aus dem Publikum belebten die Debatte noch weiter und griffen zusätzliche Themen auf wie den Export von überproduzierten Lebensmitteln nach Afrika, der Möglichkeit von Umweltgebühren für in die EU eingeführte Produkte oder dem forcierten Ausbau von Biobetrieben. Die Veranstaltung wurde hybrid organisiert und so verfolgten neben dem Publikum vor Ort über 100 Gäste die Diskussion über den digitalen Live-Stream.
21.10.2021: Schülerdialog - Europas Schülerinnen und Schüler vernetzen
An der vom EUROPoint Ostalb begleiteten Veranstaltung am 21. Oktober 2021 kamen Schülerinnen und Schüler des Parler-Gymnasiums Schwäbisch-Gmünd und des Deutschen Theoretischen Lyzeums Johann Ettinger, Satu Mare (Rumänien) zu einem Online-Schülerdialog zusammen, um über die europäische Umweltschutzpolitik und ihre persönliche Zukunft als Europäerinnen und Europäer zu sprechen, ihre Horizonte zu erweitern und um miteinander und voneinander zu lernen.Die Schülerinnen und Schüler stellten dabei fest, dass ein Zusammenhalt und eine Annäherung der verschiedenen europäischen Kulturen für ein zukünftiges Miteinander und eine funktionierende Europäische Union wichtig sind. Zudem haben ihnen der Wissensaustausch und die interkulturelle Erfahrung viel Freude bereitet. Dies soll sie auch zukünftig bestärken, auf andere Kulturen zuzugehen und gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen zu generieren.
Zudem waren die Lehrerinnen Frau Dr. Pfleiderer und Frau Sîrbu-Hölzli maßgebend an der Umsetzung beteiligt und betreuten die Schulklassen vor, während und nach der Veranstaltung.
Der Moderator Prof. Dr. Stratenschulte vom Team Europe bereicherte den Schülerdialog mit einem interessanten Beitrag zur europäischen Klimaschutzpolitik und einer gelungenen Moderation. Des Weiteren informierte er über die Konferenz zur Zukunft Europas, die noch bis zum Frühjahr 2022 läuft und allen EU-Bürgerinnen und EU- Bürgern eine Gelegenheit zur direkten Beteiligung an der EU-Politik bietet, indem sie mithilfe einer Online-Plattform ihre Ideen und Meinungen zu unterschiedlichen Themenbereichen äußern können.
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05.11.2021: Azubi-Gipfel - Demokratie erleben: Azubis als EU-Parlamentarier
Rund 40 Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten aus den Landkreisverwaltungen Rems-Murr-Kreis, Landkreis Göppingen und Ostalbkreis nahmen am 10. landkreisübergreifenden EU-Azubi-Gipfel am 5. November 2021 teil. Im Rahmen der Simulationsveranstaltung "Junges Europäisches Parlament – JEP!" schlüpften sie in die Rollen von EU-Parlamentariern aus verschiedenen Mitgliedsstaaten und Fraktionen, übten ihr Verhandlungsgeschick und erlebten Fraktionssitzungen und Plenardebatten.Ziel der Veranstaltung war es, einen gemeinsamen Berichtsentwurf zur Verringerung der Auswirkungen von Plastikabfällen auf die Weltmeere zum weltweiten Umweltschutz zu beschließen – analog zur UN-Klimakonferenz, die zeitgleich in Glasgow stattfand. In den Diskussionen zeigte sich, wie schwierig es sein kann, mit vielen verschiedenen Positionen und unterschiedlichen Interessen einen zufriedenstellenden Kompromiss zu finden – noch dazu auf digitalem Wege. Während die einen Länder in der Simulation konsequent auf Einwegplastik verzichten wollten und strenge Sanktionen bei Nichteinhaltung forderten, wollten andere Länder zu strenge Umweltschutzmaßnahmen verhindern, um der eigenen Wirtschaft nicht zu schaden. Trotz unterschiedlicher Ansichten und Neigungen ließ sich am Ende des Planspiels ein Konsens für den Berichtsentwurf finden.
Christina Berghoff, die als Europabeauftragte des Rems-Murr-Kreises die diesjährige Veranstaltung organisiert hatte, begrüßte die Teilnehmenden. Sie freue sich, dass auch dieses Jahr ein EU-Azubi-Gipfel stattfinden könne, der eine wunderbare Möglichkeit biete, die Vielschichtigkeit von demokratischen Prozessen zu erfahren und das EU-Recht besser kennen zu lernen. In einer Videobotschaft richtete sich der EU-Abgeordnete und Vize-Präsident des EU-Parlaments, Rainer Wieland, an die Teilnehmenden und bestärkte sie darin, sich frühzeitig mit der Europäischen Union und demokratischen Prozessen auseinanderzusetzen.
Der EU-Azubi-Gipfel 2021 wurde vom Verein Junge Europäer - JEF Baden-Württemberg e.V. durchgeführt. Ziel des sogenannten Jungen Europäischen Parlaments, kurz JEP!, ist es, den Teilnehmenden durch Erleben der politischen Prozesse in Ausschuss- und Fraktionssitzungen ein tieferes Verständnis dafür zu geben, wie Parlamente funktionieren (in diesem Fall das Europaparlament) sowie Verhandlungsgeschick, Kompromissfähigkeit und rhetorische Kompetenzen zu entwickeln und zu fördern.
Die drei Landkreise Göppingen, Ostalbkreis und Rems-Murr-Kreis organisieren die Veranstaltung jährlich im Wechsel.
10.11.2021: Virtueller Besuch des EU-Parlaments in Straßburg
Der EUROPoint Ostalb lud am Mittwoch, 10. November 2021, um 18:00 Uhr zu einem virtuellen Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg ein. Auch bestand die Möglichkeit einer Bürgersprechstunde mit dem Europaabgeordneten Rainer Wieland, dessen Betreuungsgebiet den Regierungsbezirk Stuttgart und somit auch den Ostalbkreis und die Region Ostwürttemberg umfasst. Alle Interessierten konnten unter vorherigen Anmeldung an dem kostenlosen Online-Besuch teilnehmen.Seit 1979 wird das Europäische Parlament alle fünf Jahre in allgemeinen, unmittelbaren, freien, geheimen aber nicht gleichen Europawahlen von den Bürgerinnen und Bürgern der EU gewählt. Somit ist das Europäische Parlament das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union und die einzige direkt gewählte supranationale Institution weltweit. Derzeit vertreten 705 Europaabgeordnete die 27 Mitgliedstaaten.
Bei der virtuellen Reise nach Straßburg wurden vom Besucherdienst nähere Informationen über das Europäische Parlament präsentiert. Anschließend wurde der Europaabgeordnete Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Landesgruppe der CDU-Abgeordneten aus Baden-Württemberg für eine Bürgersprechstunde zugeschaltet.
18.11.2021: Starke Online-Beteiligung beim 13. KlimaFORUM OSTALB mit Umweltministerin Thekla Walker
Am Donnerstag, 18.11.2021, hatte der EUROPoint Ostalb gemeinsam mit dem EnergiekompetenzOstalb e.V. zum 13. KlimaFORUM des Ostalbkreises eingeladen. Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage musste die eigentlich in Teilpräsenz geplante Veranstaltung online durchgeführt werden. Rund 100 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, um mit Umweltministerin Thekla Walker und Landrat Dr. Joachim Bläse über die Fortschritte beim Klimaschutz zu diskutieren.Landrat Dr. Bläse freute sich in seiner Begrüßung über die Aufbruchsstimmung in der Region. Das vergangene Jahr bezeichnete er als enttäuschend im Hinblick auf die Klimapolitik der globalen Staatengemeinschaft und hob den Green Deal der Europäischen Kommission als große Chance hervor, das Pariser Klimaabkommen verwirklichen zu können. Die Aufbruchsstimmung, die im Ostalbkreis zu spüren sei, wünsche er sich auch auf nationaler Ebene. An die virtuelle Runde gerichtet stellte er daher die Frage: "Was können wir im Ostalbkreis dazu beitragen, die Klimaziele bis 2040 umzusetzen?"
Auch die Umweltministerin des Landes, Thekla Walker, lobte das Engagement des Ostalbkreises und betonte die essentielle Rolle der Regionen, ohne die die Energiewende nach dem Motto "global denken - lokal handeln" nicht umgesetzt werden könne. Den Weltklimagipfel in Glasgow bezeichnete sie trotz der bekannten Schwächen als großen Meilenstein für die internationale Staatengemeinschaft und deren Willen zur Zusammenarbeit beim Klimaschutz. Die Ziele von Glasgow müssten jetzt aber mit verbindlichen Maßnahmen hinterlegt werden. Auch den Green Deal und das dazugehörige Fit-for-55-Paket der EU-Kommission bezeichnete sie als großen Schritt und machte Mut zu einer positiven Sichtweise. Deutschland sah sie in einer besonderen Rolle und Verantwortung innerhalb der EU, den Prozess zu einem guten Ende zu führen. Metaphorisch sprach Walker bei der Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger von einem großen Tanker, der nicht schnell gewendet werden könne aber inzwischen einen neuen Kurs eingeschlagen habe. Unter anderem verwies sie auf die vor sechs Jahren zwischen Baden-Württemberg und Kalifornien gegründete "under 2 coalition", die mittlerweile auf 260 Regionen weltweit angewachsen sei und mit 1,7 Mrd. Menschen rund 50 % der Weltwirtschaft umfasse.
Die anschließenden Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren inhaltlich sehr fundiert und sparten teilweise auch nicht an Kritik an getroffenen Entscheidungen unterschiedlichster staatlicher Ebenen. Diskutiert wurden u. a. die Themen Freiwilligkeit versus gesetzlicher Regelungen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien, Fördermöglichkeiten für Kommunen, fehlende Netzkapazitäten, Landwirtschaft und Klimaschutz aber auch darüber, dass Kommunen mehr von erneuerbaren Energien profitieren sollten, um so einen größeren Anreiz für die Umsetzung des Flächenziels zu setzen. Abschließend sprach sich die Ministerin für eine frühzeitige und transparente Bürgerbeteiligung aus, die sich in einem klar gesteckten Rahmen bewege. Insgesamt lässt sich so auch der Austausch der öffentlichen Hand mit der Zivilgesellschaft zu den essentiellen Zukunftsthemen und der dadurch deutlich gewordene Wille zu Transparenz und Inklusion als sehr positiv bewerten.
25.11.2021: Cyberattacken in Europa - Unternehmen in Gefahr
Das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg, die FORNAX GmbH und der EUROPoint Ostalb widmete sich gemeinsam dem Thema Cyberattacken in Europa - Unternehmen in Gefahr.Der Polizeioberkommissar Torsten Seeberg von der Abteilung Cybercrime/Digitale Spuren des Landeskriminalamts Baden-Württemberg zeigte praxisnahe Einblicke in die polizeiliche Arbeit gegen Cyberkriminalität und gab präventive Tipps, wie sich Unternehmen besser gegen Cyberattacken rüsten können. Marko Bauer, Geschäftsführer der Fornax GmbH in Lauchheim, betreut seit über 10 Jahren die gesamte IT-Landschaft von kleinen und größeren mittelständischen Unternehmen in den Regionen Crailsheim, Ellwangen, Aalen, Heidenheim und Umgebung und konnte ebenfalls Einblicke in seine Arbeit geben.
Produktionsanlagen sind heute vernetzt mit Rechner-, Mess-, Steuer- und Regelsystemen. Dadurch werden in den Betrieben nicht nur die vorhandene Office-IT, sondern auch die Produktion zu einem sicherheitskritischen Faktor. Kriminell motivierte Angriffe auf Unternehmen haben in den letzten Jahren stark zugenommen und werden voraussichtlich weiter zunehmen. Sie werden zur großen Bedrohung für Unternehmen und müssen verhindert werden. Deshalb müssen relevante Bedrohungen rechtzeitig erkannt werden, damit zielgerichtete Maßnahmen die Sicherheitsdefizite in den Unternehmen verhindern können.
Welche Muster und typischen Abläufe lassen sich bei Cyberkriminellen erkennen? Welche Möglichkeiten gibt es, sich und sein Unternehmen vor entsprechenden Angriffen zu schützen? Gibt es im Unternehmen Schwachstellen und wenn ja, wie kann ein etwaiger Cyberangriff abgewehrt werden? Wer sind die Täter und wie verhält man sich bei Erpressungsversuchen? Diesen Fragen wurde nachgegangen sowie über Erfahrungen mit Cyberkriminalität berichtet.
29.11.2021: Wirtschaft im Wandel – Chancen und Risiken des Green Deal für die Unternehmen der Region Ostwürttemberg
Am Montag, 29. November 2021, haben die Wirtschaftsförderung des Ostalbkreis, die IHK Ostwürttemberg sowie der EUROPoint Ostalb um 18:30 Uhr zur Veranstaltung "Wirtschaft im Wandel – Chancen und Risiken des Green Deal für die Unternehmen der Region Ostwürttemberg" eingeladen. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Veranstaltung, die aufgrund der aktuellen pandemischen Lage als reine Online-Veranstaltung durchgeführt wurde.Europa will bis 2050 als erster Kontinent klimaneutral werden. Was dieses EU-Ziel für die Ostalb bedeutet, haben Vertreter aus Politik und Wirtschaft im Aalener Landratsamt diskutiert.
Als überwiegend von Produktion geprägte Region stellt sich für Ostwürttemberg die Frage, wie sich die Pläne der Europäischen Union auf die Unternehmen vor Ort auswirken werden. Insbesondere im Ostalbkreis sitzen viele Automobilzulieferer, die ihre Produktion und ihre Produkte mittelfristig anpassen müssen. Andere Unternehmen in der Region sind schon heute Teil des grünen Wandels und gestalten diesen durch Innovationen aktiv mit.
Mit der Initiative Zukunft Ostwürttemberg möchte die Region die Transformation anpacken: "Das wird kein Selbstläufer, sondern unsere produktionsnahe Wirtschaft massiv verändern", sagte Landrat Dr. Joachim Bläse über Klimaschutz, Energiewende, veränderte Mobilität und Digitalisierung. Von einem "granatenmäßigen Wandel" sprach gar IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler. Dieser Wandel allerdings müsse gelingen, "ohne dass wir wirtschaftliche Prosperität und Wertschöpfung aufs Spiel setzen". Aus Sicht der Wirtschaft seien schlanke Genehmigungsverfahren und erschwingliche Strompreise unerlässlich.
Welchen Weg Europa mit dem 2019 vorgestellten "Green Deal" geht, skizzierte Dr. Renke Deckarm vom Münchner Büro der Europäischen Kommission. Mit Schritten in den Bereichen Klima, Energie, Landnutzung, Verkehr und Steuern sollen die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 sinken. Die 750 Milliarden Euro Investitionen des großen Aufbauplans "Next Generation EU“ sollen zum Großteil in Klimaschutz und Digitalisierung fließen. Zudem wird CO2 durch das EU-Emissionshandelssystem bepreist. "Den Emissionshandel wollen wir als erfolgreiches Instrument fortsetzen und auf Bereiche wie Wohnen und Verkehr ausweiten", so Deckarm.
Die Veranstaltung wurde moderiert von Frank Wiesner vom SWR Studio Ulm.
06.12.2021: Europa-Weihnachtsbaum im Landratsamt
Die europäische Weihnachtsbaumdekoration für den Europe Direct Ostalb (EUROPoint) bastelten dieses Jahr viele fleißige Kinder des Kinder- und Familienzentrums Kolibri aus Lauchheim.Leider konnten die Kinder coronabedingt, wie auch schon in 2020, nicht selbst in das Landratsamt Aalen kommen, um den Baum zu schmücken und von Herrn Landrat Dr. Joachim Bläse begrüßt zu werden.
Der EUROPoint Ostalb bedankte sich bei den Kindern mit einem europäischen Überraschungspaket. Zusätzlich darf sich der Kindergarten mit einem Büchergutschein einen Wunsch erfüllen.
Hochschulbesuche im November und Dezember 2021
Ein EUROPoint-Info-Stand an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd wurde am Donnerstag, 11.11.2021 von 11:00 bis 13:00 Uhr platziert. Dadurch konnte Kontakt zu ungefähr 100 jungen Menschen aufgebaut werden. Sie interessierten sich für Europa und die EU. Auch die Information, dass es durch den EUROPoint in unserer Region eine direkte Anlaufstelle für EU-Themen gibt, und dass die Konferenz zur Zukunft Europas derzeit Ideen der Bürgerinnen und Bürger für eine bessere Zukunft Europas sammelt, erzeugte positives Feedback. Informationsmaterialien und Giveaways wurden allseits gerne angenommen und es fand das ein oder andere interessante Gespräch zwischen den Standbesuchern und den Mitarbeiterinnen des EUROPoints statt.Der Stand an der Hochschule Aalen musste am 18.11.2021 aufgrund der Coronasituation zwar ohne die Mitarbeiterinnen auskommen, dafür war er aber mit zahlreichen Informationsbroschüren und einigen Giveaways ausgestattet. Auch hier konnten sich die Studierenden gut über den EUROPoint und die Zukunftskonferenz informieren.
Den Abschluss der diesjährigen Hochschul-Informations-Kampagne bildete ein online Lehrbesuch an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd. Dieser fand am 13.12.2021 von 14:15 bis 14:45 Uhr statt. Der EUROPoint hatte in diesem Rahmen die Gelegenheit sich selbst und das EU-Projekt "Konferenz zur Zukunft Europas“ vorzustellen. Knapp 30 Studierende und Professor Schöne waren mit dabei.
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